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Info - Paraguay
   
 
Aguije!

Wir von Klassen Tours möchten Sie recht herzlich hier in Paraguay willkommen heißen. Es ist uns Freude Ihnen unser Land näher zu bringen und dabei die noch weitestgehend unentdeckten Schätze des Landes zu zeigen. Sei es der Chaco mit seinen endlos scheinenden Rinderfarmen oder der Osten des Landes mit seinen unzähligen Seen und Flüssen. Im Land des Herzen des Kontinents gibt es einiges zu entdecken. Wir wünschen uns, dass Sie am Ende der Reise etwas von unserem Motto mitnehmen.

Paraguay: Land der Guaraní, Natur die es zu entdecken gilt.

Vor ab haben wir Ihnen bereits einige nützliche Informationen zusammen gestellt, die Ihnen dabei helfen sollen etwas über unser Land zu erfahren. Wir wünschen Ihnen einen angenehmen Aufenthalt oder

Tapé vy´a Paraguaype


Information Paraguay

Fläche: 406.752 qkm
Bevölkerungszahl: 6.347.880 (2005).
Bevölkerungsdichte: 16 pro qkm.
Hauptstadt: Asunción. Einwohner: 508.800 (2005).

Geographie:
Paraguay ist ein Binnenland und grenzt an Argentinien, Bolivien und Brasilien. Der Río Paraguay, der von Nord nach Süd fließt, ist ein Nebenfluss des Río Paraná und teilt das Land in zwei sehr unterschiedliche Regionen auf. Die 159.000 qkm große Oriental-Region wird von bis zu 600 m hohen Hügelketten durchzogen und erstreckt sich bis zum Mato-Grosso-Plateau im Norden. Östlich und südöstlich von Asunción liegen die ältesten Siedlungen, in denen ein Großteil der Bevölkerung lebt. Diese Region grenzt an hügeliges Ackerland und im Süden an dichte Wälder. Die große Schwemmebene, auch Occidental-Zone oder Gran Chaco genannt, bedeckt 246.925 qkm und besteht überwiegend aus grauem Ton, der im Süden und Osten von Sümpfen bedeckt ist. Diese Gegend ist nur sehr spärlich besiedelt.


Staatsform:
Präsidialrepublik seit 1967. Verfassung von 1992. Zweikammerparlament: Abgeordnetenhaus mit 80 und Senat mit 45 Mitgliedern. Präsident ist seit dem 15.08.08 Fernando Lugo

Sprache:
Amtssprachen sind Spanisch und Guaraní. Nur sehr wenige Paraguayer beherrschen Englisch.

Religion:
90 % römisch-katholisch. Minderheiten von Protestanten, Bahai und Mennoniten.

Ortszeit:
MEZ - 5. Erster Sonntag nach dem 15. Oktober bis erster Sonntag nach dem 8. März: MEZ - 4 (Sommerzeit in Paraguay = Standardzeit MEZ (Winterzeit in Mitteleuropa) - 4 Std. Differenz zu Mitteleuropa beträgt im Sommer (in Mitteleuropa) - 6 Std. und im Winter (in Mitteleuropa) - 4 Std.

Beste Reisezeit:
Beste Reisezeit ist der Sommer (Okt.–April); Herbst und Frühling (umgekehrt wie in Europa) sind mild bis kühl, die Winter (Juni–Sept.) um 7–15°C.

Geschichte:
Mit der Ankunft der europäischen Eroberer und der Entdeckung des östlichen Paraguays kam es auch zum aufeinandertreffen der indigenen Bevölkerungsgruppen und den Europäern( Man unterteilt heute die Indio Gruppen in Stämme aus der Pampa, dem Amazonas und dem Flachland). Es lässt sich heute nicht mehr genau sagen wer zuerst die Regionen am Rio Paraguay bevölkerte. Erwiesen ist, dass sich die Indios aus dem norden (dem Amazonas) letzten Endes durchsetzten. Aus Berichten im 15.Jahrhundert lässt sich entnehmen, dass vor allem die Guaraní vom Norden und vom Osten in das heutige Gebiet zwischen dem Rio Paraguay und dem Rio Paraná vordrangen und sich dort niederließen. Diese waren gegenüber den Nomadenstämmen durch Ihre Lebensweise im Vorteil. So beherrschten Sie bereits den Ackerbau (Mandioka, Mais und Erdnuss). Dadurch waren Sie nicht mehr gezwungen ständig den Lagerplatz zu wechseln, sondern gab Ihnen auch die Möglichkeit in größeren Familienverbänden zu leben. Hinzu kommt, dass die Guaraní bereits eine Art von Hierarchie besaßen. So wurde der Häuptling eines Familienverbandes Muruvichá genannt, was soviel wie „Oberhaupt“ bedeutet (das Haus des Präsidenten von Paraguay wird Mburuvicha roga genannt und bedeutet „Haus des Oberhauptes“).

Der Erste Kontakt zwischen den Guaranies und den Spaniern datiert auf das Jahr 1525. Dieses Jahr wird gleichfalls als die Entdeckung Paraguays genannt. Alejo Garcia leitete eine Expedition in den heutigen Chaco und wurde dabei von einer größeren Gruppe von Guaranies begleitet. Die Entstehung des Landes Paraguays beginnt mit der Gründung Asuncións im Jahre 1537 durch den Spanier Juan de Salazar de Espinoza de los Monteros. Der volle Name Asuncions lautet eigentlich La muy noble y leal ciudad de Nuestra Señora Santa María de la Asunción ("Die ehrwürdige und (spanien-)treue Stadt Unserer heiligen Frau Maria der Himmelfahrt", gemeint ist Maria Himmelfahrt). Dieser Name ist bis heute der offizielle Name Asuncións.

Eine wichtige Rolle in der Kolonialisierung des Landes spielten die Missionare. Die wichtigsten Orden waren hierbei die Franziskaner und die Jesuiten. Während sich die Franziskaner hauptsächlich in der Umgebung um Asuncion niederließen, gründeten die Jesuiten im Süden mehrere Reduktionen. Diese Reduktionen waren sich selbstversorgende Kommunen. Neben dem christlichen Glauben, lehrten die Jesuiten Pater den Guaraní auch handwerkliche Fähigkeiten, Steinmetzkunst und den Bau von Instrumenten. So zum Beispiel die Harfe und die Gitarre, die in der volkstümlichen Musik die wichtigste Rolle spielen. Auch verbesserten Sie die Methode des Ackerbaus und brachten die Viehzucht. Den Jesuiten ist es auch zu verdanken, dass die eigene Sprache (das Guaraní) bis heute konserviert wurde und in der Schule gelehrt werden kann, da sie der Sprache eine Schrift gaben. In Paraguay lässt sich noch heute sehr gut erkennen von wem ein Dorf oder eine Stadt gegründet wurde. Während die Franziskaner immer den Indionamen bei behielten, gaben die Jesuiten Ihren Städten immer den Namen eines Heiligen. Die Spanier wiederum gaben Ihren Städten Namen von Feiertagen oder den Namen des Gründers.

Die tatsächliche Gründung des Landes geht auf das Jahr 1811 zurück, als sich eine revolutionäre Gruppe, die sich unter der Leitung José Gaspar Francia vereint hatte, die Unabhängigkeit von Spanien ausrief. Zunächst wurde Paraguay demokratisch verwaltet aber schon wenige Jahre nach der Unabhängigkeit gelang es Francia einen totalitären Staat zu formen, in diesem er als Diktator regierte. Francia starb 1840. Er regierte das Land fast 30 Jahre wobei er es schaffte das Land Paraguay zu einem wohlhabenden Staat zu machen. Ab 1844 regierte Carlos Antonio Lopez das Land und modernisierte den Staat. Unter anderem ließ er die erste Eisenbahn Südamerikas bauen, dabei formte er auch das heutige Stadtbild Asuncions.

Nach seinem Tod im Jahr 1862 übernahm sein älterer Sohn das Amt und führte Paraguay 1865 in den Tripel Alianz Krieg gegen Brasilien, Argentinien und Uruguay, den Paraguay schließlich 1870 mit dem Tod Lopes verlor. Die Nachwirkungen dieses Krieges waren verheerend. Außer den Gebieten, die Paraguay an Brasilien und Argentinien abtreten mussten, waren fast 80% der männlichen Bevölkerung gefallen, oder nun Brasilianer bzw. Argentinier.

Nach dem verlorenen Tripel Alianzkrieg hörte man kaum noch etwas über Paraguay. Immer wiederkehrende Bürgerkriege und instabile Regierungen verhinderten eine Entwicklung. Erst 1932 hörte man wieder von diesem kleinen Land. US amerikanische Geologen hatten im Chaco große Mengen an Ölschlamm entdeckt, was darauf schließen lies, dass es dort möglicherweise Erdöl gäbe. Wiederum wurde Paraguay in einen Krieg verwickelt. Dieses mal gegen den Nachbarstaat. Bolivien, das sich diese Ressourcen aneignen wollte besetzte den Chaco. Der Krieg endete 1935 mit einem Friedensvertrag. Bis heute wurde noch kein Erdöl gefördert. In neuster Zeit sind wieder Probebohrungen gemacht worden und man hofft, in den nächsten Jahren Öl fördern zu können.

Ende des 19. Jhd. kamen die ersten deutschen Siedler nach Paraguay, die sich ca. 40 km vor Asuncion niederließen. Aus Brasilien kamen bereits die ersten deutschstämmigen Siedler, die sich im heutigen Bundestaat Itapua niederließen. Weitere deutsch stämmige/ sprachige Siedler kamen in den 20iger Jahren des letzten Jahrhunderts nach Paraguay und gründeten die Kolonien Independencia, Carlos Pfannl und Sudetia. Aber auch die Mennoniten, eine protestantische Glaubensgemeinschaft, gründete Ihre Kolonie Filadelfia, Neuland, Menno im weit abgelegenen Chaco während der 20iger Jahre. Somit ist die deutsche Sprache neben dem Spanisch und dem Guaraní die am häufigsten zu hörende Sprache in Paraguay.

1954 kam Alfredo Stössner an die Macht und regierte das Land 35 Jahre lang als Diktator. Er gehörte der Colorado Partei an, die bis 2008 das Land regierte. Nach Sturz des Diktators war eine der ersten Beschlüsse die Veränderung der Amtszeit des Präsidenten um eine neuerliche Diktatur in der Zukunft zu vermeiden. Jeder Kandidat darf nur einmal gewählt werden und regiert für 5 Jahre. Im April 2008 wurde ein neuer Präsident gewählt, der seit dem 15.08.08. regiert.


Nützliche Reisetipps

Währung:
Die Währung in Paraguay ist der Guaraní
Ausländische Währungen wie der US Dollar, der brasilianische Real, der argentinische Peso und der Euro werden in Asuncion bzw. in Ciudad del Este ohne weiteres genommen, bzw. in den Wechselstuben umgetauscht.

Wechselkurse Februar 2009:

1 US$ = 5.050,00 GS
1 € = 6.385,00 GS

Der Traveler Reisescheck ist in Paraguay nicht üblich, zumal man an fast jedem Geldautomaten ohne Schwierigkeiten mit der Maestro Bankkarte sowie mit der Kreditkarte Geld abheben kann. Allerdings ist zu beachten, dass man je nach Kreditkarte und Bank nur einen Maximalbetrag abheben kann. Als Richtwert kann man von ca. 2.000.000,00 GS ausgehen (umgerechnet ca. 320,00 €). Wir empfehlen Ihnen daher nicht all zu viel Bargeld mit zunehmen, wegen der obengenannten Gründe.

Sicherheit:
Wie in jedem Land der Welt gibt es auch hier in Paraguay Kriminalität. Meist beschränkt sich diese auf Kleinkriminelle. D.h. man sollte beim Einkauf darauf achten nicht all zu auffällig mit den Geldscheinen zu hantieren. Auch empfehlen wir wertvollen Schmuck am besten zu Hause zu lassen um das Risiko eines Diebstahls zu vermeiden.
Ansonsten ist Paraguay auch die Stadt Asuncion sehr friedlich und sicher. Man kann sich an fast allen Orten frei bewegen ohne Angst haben zu müssen. Das bedeutet auch am Abend nach Sonnenuntergang.

Gesundheit:
In den letzten Jahren hatte Paraguay sporadisch mit Tropenkrankheiten zu kämpfen wie zum Beispiel Dengue und Gelbfieber. Kommt Dengue vor so ist es meist in Regionen mit stehenden Gewässern wie zum Beispiel Seen und Feuchtgebieten. Da man sich gegen Dengue nicht impfen lassen kann empfehlen wir immer ein gutes Mückenspray dabei zu haben. Bezüglich des Gelbfiebers empfehle ich jedem Paraguay reisenden die Schutzimpfung gegen Gelbfieber die man ohne weiteres im Gesundheitsamt in Deutschland bekommen kann. Krankheiten wie Malaria gibt es in Paraguay nicht, deshalb ist eine Profilaxe nicht notwendig. Auch ist es kein Fehler etwas gegen Diarrhoe und natürlich Sonnenschutzmittel im Gepäck zu haben. Ansonsten gibt es in den Apotheken alle gängigen Medikamente. Die Krankenversorgung ist auf dem Land sehr schlecht. Meist ist die medizinische Versorgung nur auf die Ballungszentren wie Asuncion, Ciudad del Este und Encarnacion begrenzt. Dort allerdings gibt es mehrere private Kliniken die eine gute Versorgung gewährleisten.

Kleidung:
Ein schwieriges Thema ist die Kleidung. Das Wetter ist von der Windrichtung abhängig. Winde aus dem Norden bringen meist warme und schwüle Luft, was zur Folge hat dass es regnet, während die Winde aus dem Süden meist kalte und trockene Luft mit sich bringen. Im September sind die Tage bereits sehr warm, doch kann es Jederzeit vorkommen, dass der bereits genannte Südwind innerhalb von Stunden die Temperatur um mehrere Grade senkt. Was sich vor allem des Nachts bemerkbar macht. Ich empfehle daher auch warme Kleidung mit in den Koffer zu packen. Bezüglich der Art der Kleidung gibt es keine festen Regeln.

Essen & Trinken:
Die paraguayische Küche ist sehr reichhaltig und üppig. Dabei dreht sich meist alles um das Fleisch. Sehr beliebt ist das Assado (Grillfleisch). Dabei werden meistens die „Costilla“ (die Rippe) vom Rind sowie verschiedene Würste gegessen. Hauptnahrungsmittel ist die Mandioka (ähnlich der Kartoffel) diese wird zu fast allen Gerichten gegessen. Auf Ihrer Reise werden Sie mit Sicherheit auch die Sopa Paraguaya, Chipa Guazú, Chipa oder den Mbeju kennen lernen. Auch werden viele verschiedene Suppen zubereitet. Zu trinken gibt es alle möglichen Arten von Fruchtsäften, Mburucuya (Maracuja), Mamon (Papaya), Orange und Grapefruit und vieles mehr. Das Nationalgetränk allerdings ist die Yerba Mate, die im Winter und morgens warm und im Laufe des Tages meist kalt getrunken wird. Dann allerdings spricht man vom Terere.
In Asunción sind die Restaurants wie das Aquarela und das Paulista sind die besten Adressen für ein hervorragendes Assado. Allerdings im brasilianischen Stil. Im siete vacas bekommt man erstklassige Qualität wenn man ein gutes Stück Rindfleisch a la carte wünscht. Wer in Asunción eher die internationale Küche bevorzugt der ist im Restaurant Bolsi genau richtig.
Wer das Hotel nicht verlassen möchte der bekommt auch dort gutes Essen. Die Preise übersteigen in den wenigsten Fällen die 20€ Grenze, auch in den besten Lokalen der Stadt.
In Foz de Iguacú kann ich entweder die Show Rafain oder Oba Oba empfehlen. Beide haben nach einem reichhaltigen Essen ein recht interessantes Showprogramm zu bieten. Wen dies weniger interessiert der kann in der Churrasceria Estancia ein Assado ohne Show genießen.

Nachtleben:
Wer das Nachtleben in Asunción kennen lernen möchte der kann ausgelassen im Cubana oder im Facer von internationaler bis hin zu typisch südamerikanischer Musik alles hören. Meist aber wird in Paraguay die Cachaca gehört. Eine veränderte Version der kolumbianischen Cumbia. Wer eher karibische Musik interessiert der ist im genau richtig. Die Eintrittspreise liegen zwischen 20 bis 30.000 GS und ein Bier(0,75l) kostet ca. 7.000 GS.



Weitere Informationen erhalten Sie beim Ministerium für Touristik SENATUR: www.senatur.gov.py/
 
     
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