Der Chaco nimmt mehr als die Hälfte des paraguayischen Staatsgebietes ein. Diese Ebene erstreckt sich vom Norden Argentiniens, über das südliche Bolivien bis in den Westen Brasiliens und ist vor allem für seinen Tierreichtum bekannt. Unter anderem kann man dort immer noch Pumas, Tapire, Wildschweine und viele verschiedene Vogelarten beobachten. Im Norden liegt der Nationalpark „Parque Nacional Defensores del Chaco“, der mit 780 000 Hektar der größte Paraguays ist. In den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts siedelten sich im Chaco die Mennoniten an und gründeten unter schwierigsten Bedingungen die Kolonien Loma Plata, Filadelfia und Neu Halbstadt. Im Chaco leben heute noch verschiedene Indiostämme: die Tupi-Guaraní, Chiriguano im paraguayischen Teil und im Norden Argentiniens die Chané. Daneben gibt es auch Siedlungen der Toba und Wichi, die allerdings nicht zu den Guaraní gehören. Während einer 3 tägigen Rundfahrt haben Sie die Möglichkeit das Gebiet zu erkunden und sich von seiner bizarren Schönheit beeindrucken zu lassen.
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