01. Tag: Asuncion – Bella Vista
Das heutige Ausflugsprogramm führt Sie in die Umgebung von Asuncion bis zu den unter Aufsicht der Franziskanermönche von den Guarani-Indianern errichteten Kirche in Yaguarón. Diese barocke Holzkirche ist beispielhaft für die Architektur der Missionskirchen im 17. Jahrhundert und ein beeindruckender Beleg der handwerklichen Fähigkeiten der Guaraní.
Weiter geht es auf der Ruta 1 nach Villa Florida, ein kleines Fischerdorf, idyllisch am Rio Tebicuary gelegen, in das südliche Paraguay. Viele der hier gelegenen Orte sind Gründungen aus jesuitischer Zeit und tragen deshalb das „Santo“ im Ortsnamen. Im kleinen Ort Santiago können Sie noch einige Häuser aus der Gründerzeit sehen und besichtigen das kleine Museo mit geschnitzten Holzfiguren der indianischen Bevölkerung. Gegen Mittag besichtigen Sie die jesuitische Ruinenstadt Trinidad (Unesco- Kulturerbe der Menschheit). In diesem großen Freilichtmuseum ist eindrucksvoll die ganze Ausdehnung der damaligen Reduktionen mit Wehrtürmen, Schutzmauern, Kathedrale und festen Unterkünften für 4.000 Personen erkennbar. Leider ist von dem damals noch vorhandenen, die Reduktion umgebenden undurchdringlichen Urwald nichts mehr erhalten geblieben. Die filigranen Steinmetzarbeiten zeugen auch hier wieder von den handwerklichen Fähigkeiten der Guaraní. Als letzten Punkt besuchen Sie das 10 km entfernte Örtchen Jesús mit der Ruine, der auf einem Hügel im romanischen Stil errichteten Basilika. Von hier hat man einen wunderschönen Ausblick auf die Umgebung. Am späten Nachmittag fahren Sie dann in die von Deutschen gegründete Kolonie Bella Vista, wo Sie heute übernachten.
Ü/ F Hotel Papillon 3*
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